1.
Stinken. Endlich kann ich ein mal wieder so richtig stinken.
Vom Joch der tagtäglichen Vorzeigbarkeit entbunden, finde ich
wieder zu mir selbst und habe die Suche von der der Nase her
begonnen. Die Blumen auf dem Balkon wenden sich nicht mehr der Sonne
zu, sondern von mir ab. Was mich aufrecht hält ist nicht etwa der
letzte Rest meiner Würde, sondern der von Tag zu Tag steifer
werdende Reifegrad meiner Schlafanzughose und Hunde fühlen sich von
meiner bloßen Gegenwart beleidigt.
