- Zehn Katzenbabys, die nur einen Job hatten.
- Zwanzig Sachen aus den 90ern, die beweisen, dass Du damals
schon geatmet hast.
- Die elf passiv-aggressivsten Post-it's in WG-Küchen.
- Neun Geschmäcker, die Du wiedererkennst, wenn Du eine Zunge
hast.
- Siebenundzwanzig Bieber. Weil wir es können.
- Ein Artikel über ISIS, denn wir sind voll der Journalismus,
ey!
- Vierzehn alltägliche Objekte, die wie Kevin Bacon aussehen,
wenn man ein Bild von Kevin Bacon draufklebt.
- One article, for which none of our german interns was
available.
- Teste dich! Welcher Kreuzlippenblütler ist dein
Seelenverwandter?
- Die neun besten Listen im Web und was Du in dieser Zeit alles mit deinem Leben hättest anfangen können.
Dienstag, 11. November 2014
Dienstag, 4. November 2014
Es gleiten die Blätter ganz sanft da im Winde
Es goldet Kastanien, Teetassendüfte
So bunt wie der Schal, gewickelt um's Kinde
bedeckt's rundherum von Schopf bis zur Hüfte
Es häuft sich das Laub zum springen einladend
Ein Frösteln an der Haltestelle
Im Morgen wie aus Nebelschwaden
Das Schweigen einer Maulschelle
Erblick ich das, erklingt ein Lied
ganz tief da unter meinem Magen
Bahnt sich den Weg, von Glied zu Glied
bis hoch ganz zum Mund, lass mich dir sagen,
kann's länger nicht mehr in mir halten
Herbst! Du Loser aller Jahreszeiten!
Dienstag, 14. Oktober 2014
Mittwoch, 8. Oktober 2014
Uffta! Uffta! Uffta-täterääää!
„Uff.“, denke ich, nunmehr seit 2 Stunden in
der Toilettenschlange am Münchner Hauptbahnhof ausharrend. Eigentlich hatte ich
ja nach Innsbruck fahren wollen, aus Gründen, die ich hier nicht ohne die Worte
„nationale Sicherheit“, „nuklear“ und „Fischstäbchen“zu gebrauchen, erklären
darf.
Aber wie es sich nun einmal so ergab, habe ich
Freunde in München und es war Oktober und die Bretzn damit schon geschlungen,
wie es der Bayer so treffend formuliert.
Ich war mit dem Liegewagen von Berlin
Ostbahnhof nach München gefahren und schon als ich um kurz nach sechs
schlaftrunken aus meiner Koje gewankt kam, überkamen mich erste Beklemmungen.
Ich wandte den Kopf nach rechts und erblickte eine lange Reihe fescher Buam in
Lederhosen und frisch gebügelten, rot karierten Hemden. Ich sah in die
entgegengesetzte Richtung, wo mein Blick auf eine ebenso lange Reihe
Dirndl-Damen traf, deren Gesamtmenge an aufwärts gepressten Brüsten den
Schwerpunkt unseres Zuges in den Kurven gefährlich weit nach oben verlagerte.
War ich aus Versehen in eine mobile Aufführung von Edelweiss geraten? War ich
auf dem Weg zur Zauberkugel falsch abgebogen? Ich war noch nie ein Mensch, der
viel auf Mode, die Angeberschwester der Kostümierung, gegeben hat. In meinen
besseren Momenten attestiere ich mir selbst eine gewisse Nonchalance, ein
lässiges Selbstbewusstsein im Umgang mit meiner Kleidung. Doch dann kommt
wieder jemand und fragt, ob das da Senf auf meinem T-Shirt sei, worauf hin ich
antworte: „Ja.“ Jedenfalls kam ich mir noch nie in meinem Leben derart
underdressed vor, bis jetzt, hier in dieser Toilettenschlange.
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